Unsere Gründe

Im Jahr 2006 stellten einige Lübecker Bürger fest, dass viele Kinder bis zum Eintritt in die Schule nicht ausreichend gefördert waren und dass weder die Stadt Lübeck noch das Land Schleswig-Holstein kurzfristig wirksame Abhilfe schaffen konnten. Nur ein Verein, der zielgerichtet, umfassend und flexibel Förderprogramme entwirft und durchführt, konnte hier richtig reagieren.

Denk-, Sprach-, Gefühls- und Bewegungsstrukturen werden hauptsächlich während der ersten 6 Lebensjahre gebildet. Das sog. Bildungsfenster schließt sich danach mit zunehmendem Alter fortwährend.

Viele Eltern sind heute nicht in der Lage, ihren Kindern von Beginn an gute Entwicklungs-Chancen zu bieten. Die Ursachen sind vielfältig: Armut, Arbeitslosigkeit, Analphabetismus, minderjährige Mutterschaft, beengte Wohnverhältnisse, familiäre Konflikte, psycho-soziale Probleme, Medienverwahrlosung etc.

Kindertagesstätten können wegen Personalmangels und zu großer Gruppen nicht ausreichend die Einzelförderung von Kindern betreiben.

Viele Kinder können nicht ausreichend Deutsch sprechen, haben motorische Defizite und soziale Probleme, wenn sie eingeschult werden.

Nicht ausreichend geförderte Kinder erreichen keinen Hauptschulabschluss, oder der Schulabschluss ist so dürftig, dass sie in keinen Beruf vermittelt werden können (Das gilt für mehr als 20% der Schulabgänger!).

Ausbildungsplätze können nicht besetzt werden, weil die Bewerber keine entsprechende Vorbildung vorweisen können.